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Je nach Rasse, Größe und Aufwand benötigt man für eine Komplettpflege 2 bis 3 Stunden

Trimmen

Harthaarige oder rauhaarige Hunde werden getrimmt. Dazu gehören die meisten Terrier und auch Terriermischlinge. Beim Trimmen wird das abgestorbene Haar entfernt und das Haarkleid des Hundes somit von Hand in Form gezupft. Brust, Bauch und Genitalbereich werden geschoren. Ihr Hund fühlt sich danach wohl, kein abgestorbenes Haar mehr, das juckt und das neue Haar kann ungehindert nachwachsen. Das Fell ist wieder locker und bekommt wieder ein frisches Aussehen.

 

Baden / Trocknen

Viele Leute meinen, dass man Hunde nicht so oft baden darf. Früher stimmte das, als der Hund nur als Hof- und Wachhund nie ins Haus durfte. Sie brauchten stark durchfettetes Haar, welches sie vor Regen und Kälte schützte. Unser heutiger Hund lebt aber bei uns in der Wohnung, darf aufs Sofa, Sessel oder ins Bett. Die Zeiten haben sich geändert. Ein Pudel wird alle 6 Wochen gebadet, gefönt, geschoren und frisiert. Dabei werden sie 14-17 Jahre alt. Klar, im Winter sollte man nach dem Bad nicht gleich 2 Stunden draußen spazieren gehen. Was man immer machen sollte: Hundeshampoo verwenden ! Hundeshampoo entfettet das Haar nicht total und es ist immer von Vorteil auch ein Balsam zu benutzen.

 

 

       

Entfilzen und Bürsten

Natürlich ist es immer besser, es überhaupt nicht erst zu Verfilzungen kommen zu lassen. Wenn man den Hund täglich 10 Minuten kämmt (bis auf die Haut), besondern an den kritischen Stellen (Po, Knie, Vorderbeine, hinter den Ohren) hat man es im Griff. 

Ist der Hund nun doch verfilzt, kann man im Rahmen der Möglichkeit mit Bürste, Kamm und Schere entfilzen. Ist der Filz bis auf die Haut, muss geschoren werden. Alles andere wäre für das Tier eine Tortur. Die Haut ist dehnbar und elastisch, in allen Richtungen. Durch Filz entsteht das Gefühl wie als wenn wir uns eine Haarsträhne im Anorakreißverschluss eingeklemmt haben. Bei einer bestimmten Bewegung ziept es. Bei großflächigen Verfilzungen kommt keine Luft mehr an die Haut. Trockener Schorf und Ekzeme können entstehen.

 

 

      

Pfoten- und Krallen pflege

Wenn die Pfotenballen (die Lauffläche) mit Haaren überwachsen sind, ist es notwendig, die Ballen wieder freizuschneiden (wegen Rutschgefahr auf Laminat und Fliesen sowie Verletzungen durch Fremdkörper, die sich im Haar verfangen können). Auch wenn sich zwischen den einzelnen Zehen Verfilzungen gebildet haben, muss man das Haar entfernen. Verfilzungen zwischen den Zehen drücken und scheuern bei jedem Schritt und der Hund kann sich die Ballen wund laufen, was natürlich sehr schmerzhaft sein kann.

Ähnlich ist es auch bei den Krallen. Da manche Hunde ihre Krallen nicht mehr auf natürliche Weise abnutzen können, müssen sie regelmäßig gestutzt werden. Die Krallen sollten nur knapp über dem Boden enden. Sobald diese den Boden aber berühren oder sich sogar schon zur Seite gedreht haben, ist es höchste Zeit sie zu kürzen.
Die 5. Kralle an den Vorderpfoten innen (der "Daumen") und die Wolfskrallen an den Hinterläufen (nicht immer vorhanden) können nicht natürlich abgenutzt werden. Unbeachtet bilden sie einen Kringel und können schmerzhaft ins Fleisch einwachsen. Daher müssen diese Krallen ebenfalls regelmäßig gekürzt werden.

Noch ein Tipp für den Winter: Wenn ihr Hund sie auch auf Wegen begleitet, die mit Salz bestreut werden, gönnen sie ihm nach dem Ausflug ein lauwarmes Fußbad. Salz macht Fußballen spröde und rissig. Danach sprühen sie die Pfoten mit einem Pfotenschutzmittel ein oder verwenden Vaseline oder Melkfett (dünn aufgetragen). Ihr Hund wird es ihnen danken.

 

 

Ohrpflege / Reinigen

"Ganz Ohr sein" ist auch eine Sache der Pflege.

Ganz wichtig ist auch die Pflege der Ohren,  um den Hund gesund zu erhalten. Haare, die im Gehörgang wachsen, müssen entfernt werden, damit die Belüftung des Ohres gewährleistet bleibt. Auch ermöglicht es einen besseren Abfluss des Ohrenschmalzes und beugt somit Ohrenentzündungen und Ohrmilben vor. Gerade bei langhaarigen Hunden mit Hängeohren sollte besonders darauf geachtet werden, dass genug Luft ans Ohr kommt. Durch stark behaarte Ohrlappen entsteht ein feucht-warmes Klima, wodurch sich Bakterien und Pilze bilden können. Hartnäckige Entzündungen sind dann die Folge und können bei Wiederholungen auch chronisch werden. Die Haare im Gehörgang werden deshalb durch Herauszupfen entfernt und der Ohrlappen wird innen, wenn nötig, freigeschoren. Somit können auch nicht so schnell Grasgrannen ins Ohr wandern und eine bessere Belüftung der Ohren ist dann auf jeden Fall gewährleistet.